Warum es keinen Festpreis von der Stange gibt
Die Kosten für eine Wärmepumpe hängen von vielen Faktoren ab: der benötigten Heizleistung, dem Wärmepumpentyp, dem Zustand der vorhandenen Heizflächen und dem Aufwand für Installation und gegebenenfalls einen neuen Pufferspeicher. Auch der Standort der Außeneinheit, die Länge der Leitungswege und ein möglicherweise nötiger Stromzähler-Umbau wirken sich auf die Gesamtkosten aus. Zwei baugleiche Häuser können deshalb unterschiedliche Kosten verursachen, je nachdem, wie viel am Bestand angepasst werden muss und welche Rahmenbedingungen vor Ort vorliegen. Auch die Wahl des Herstellers und der Schallschutzanforderungen am Aufstellort der Außeneinheit spielen bei der Kalkulation eine Rolle.
Richtwerte als grobe Orientierung
Als Richtwert, keine verbindliche Zusage, bewegen sich die Gesamtkosten für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe im Einfamilienhaus einschließlich Installation meist zwischen 25.000 und 40.000 Euro vor Förderung. Sole- oder Wasser-Wärmepumpen liegen wegen der Erdsonde oder Brunnenbohrung in der Regel darüber, häufig im Bereich von 30.000 bis 45.000 Euro, ebenfalls als grobe Orientierung und ohne Förderung gerechnet. Diese Spannen dienen ausschließlich der ersten Einordnung und ersetzen keine individuelle Berechnung für Ihr konkretes Gebäude. Zusätzliche Maßnahmen wie größere Heizkörper oder ein neuer Pufferspeicher können die Spanne im Einzelfall nach oben verschieben.
Was die Förderung an den Kosten ändert
Mit der aktuellen Förderung sinkt Ihre tatsächliche Investition spürbar: 30 Prozent Grundförderung, mit Boni bis zu 80 Prozent, bezogen auf förderfähige Kosten von maximal 28.000 Euro für die erste Wohneinheit. Der Zuschuss liegt damit bei höchstens 22.400 Euro, ohne Einkommensbonus bei höchstens 19.600 Euro. Die genaue Ersparnis hängt von den für Sie zutreffenden Boni ab, weshalb wir die Förderberatung immer individuell durchführen, statt mit einer pauschalen Prozentzahl zu rechnen. Erst nach dieser Prüfung lässt sich sagen, welcher Betrag am Ende tatsächlich bei Ihnen als Eigenanteil verbleibt.
So kommen Sie zu einem verbindlichen Preis
Ein belastbares Angebot erhalten Sie erst nach der Vor-Ort-Analyse mit Heizlastberechnung, weil erst dann feststeht, welche Anlagengröße Sie wirklich brauchen und ob Anpassungen an den Heizflächen nötig sind. Diese Analyse ist Teil unserer unverbindlichen Erstberatung und für Sie kostenfrei. Im Anschluss erhalten Sie ein festes Angebot mit allen Positionen einzeln aufgeführt, sodass Sie genau sehen, wofür Sie zahlen, bevor Sie sich entscheiden.
Laufende Kosten nach dem Einbau
Neben der Anschaffung lohnt sich auch ein Blick auf die laufenden Kosten: Eine gut ausgelegte Wärmepumpe verursacht in der Regel niedrigere Betriebskosten als ein vergleichbarer Gas- oder Ölkessel, da sie einen Großteil der Wärme aus der Umgebungsluft gewinnt und nur für den restlichen Anteil Strom benötigt. Wie hoch die tatsächliche Ersparnis ausfällt, hängt von Ihrem Stromtarif und der Effizienz der Anlage ab. Regelmäßige Wartung hält diese Effizienz über die gesamte Lebensdauer der Wärmepumpe stabil. Viele Energieversorger bieten inzwischen spezielle Wärmepumpentarife mit günstigerem Strompreis an, die sich zusätzlich positiv auf die Betriebskosten auswirken können, wir weisen Sie bei der Beratung gerne darauf hin.
Passende Leistung
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